Abo A - StadtTheater Lahr

Faszinierende, anspruchsvolle Theater-Klassiker und aktuelle, moderne Stücke sowie jeweils eine besondere Opernaufführung bietet das Theater-Abo A.

Vom Theaterklassiker bis zum aktuellen, modernen Stück oder einer besonderen Opernaufführung - das Abo A bietet Ihnen an 7 Abenden anspruchsvolle und packende Inszenierungen mit ausgezeichneten Darsteller:innen und Ensembles.

Preise

Kategorie Abo-Preis Abo-Preis für Schwerbehinderte

 

1   112,70 Euro   93,10 Euro
2     98,00 Euro   78,40 Euro
3     78,40 Euro   63,70 Euro
4     49,00 Euro   39,20 Euro

 

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StadtTheater Lahr Miss Daisy und ihr Chauffeur

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06.05.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

»Wir neigen dazu, Erfolg eher nach … der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Maß unserer Menschlichkeit.« Dr. Martin Luther King

»… der liebe Gott hat einer Zitrone mehr Verstand gegeben als Ihnen …«
Atlanta, Georgia, 1948: Miss Daisy ist eine 72-jährige pensionierte Schullehrerin. Nachdem sie eines Tages mit ihrem Auto einen Unfall verursacht hat, kauft Sohn Boolie ihr einen neuen Wagen und engagiert vorsichtshalber den Schwarzen Hoke Coleburn als Chauffeur. Hoke, mit seinen 60 Jahren selbst nicht mehr der Jüngste, ist ein ruhiger, lebenskluger Mann und somit der ideale Gegenpart zur egozentrischen Miss Daisy, die sich hartnäckig weigert, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Mit Ausdauer und unbeeindruckt von mancher unfreundlichen Bemerkung der alten Dame schafft es Hoke schließlich, dass Miss Daisy in den Wagen einsteigt, und allmählich entsteht während der gemeinsamen Ausfahrten zwischen dem ungleichen Paar eine respektvolle Sympathie. Was zunächst den Charme einer widerspenstigen Zähmung hat, entwickelt sich zu einem Gesellschaftsstück mit Tiefgang und subtilen Ober- und Untertönen, ohne das Spiel von Nähe und Ferne zwischen den beiden Hauptpersonen ganz aufzulösen. Genügend Zündstoff für dauerhafte Spannung liefert schon der reale historische Rahmen, dem die beiden Protagonisten entstammen, Sphären, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Hier die wohlhabende, gebildete jüdische Südstaaten-Lady, dort der Schwarze Angestellte aus der Unterschicht in einer Epoche, in der die Rassentrennung in den USA noch fast selbstverständlich den Alltag der Menschen bestimmte.
»Ma‘am, Autos benehmen sich nicht …«
Das Stück war ein Sensationserfolg: Schon 1988, im Jahr der Uraufführung in Philadelphia, gab es den begehrten Pulitzerpreis. Die Hollywood-Adaption mit Jessica Tandy und Morgan Freeman von 1989 lockte nicht nur weltweit Millionen in die Kinos, sondern erhielt vier (!) Oscars, darunter einen für das Beste Drehbuch. Neben der Story ist es auch die Musik, die für Atmosphäre sorgt. Sie lässt uns eintauchen in die Welt des legendären Deep South der USA. Wie durch ein Brennglas betrachtet geben Miss Daisy und Hoke Coleburn den Blick frei auf eine schwierige Epoche, jedoch geschieht dies auf eine menschlich warme, bewegende und sehr unterhaltsame Weise. Der Autor des Stücks, Alfred Uhry, stammt selbst aus Atlanta und arbeitete später vor allem als Musical-Texter für Broadway-Produktionen. Inspiriert zum Stück wurde Uhry von seiner Großmutter Lena Fox und ihrem langjährigen Chauffeur Will Coleman.

Copyright: Dietrich Dettmann

StadtTheater Lahr Terror

29.09.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Was wiegt schwerer: Das Leben Einzelner oder das Leben Vieler?
Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach.

Um zu verhindern, dass ein Terrorist ein von ihm entführtes Passagierflugzeug in die vollbesetzte Allianz Arena stürzen lässt, entscheidet sich der Bundeswehr-Pilot Lars Koch befehlswidrig, die Passagiermaschine abzuschießen – 164 Menschen wird das Leben genommen, um 70.000 zu retten.
Die große Strafkammer des Berliner Schwurgerichts verhandelt darüber, ob Lars Koch für den Mord schuldig gesprochen werden kann. Der Verteidiger beruft sich auf eine Abwägungsentscheidung, immerhin habe der Pilot mit seiner Handlung viele Tausend Menschen das Leben gerettet. Die Anklage wirft dem Piloten Befehlsmissachtung vor, aber vor allem habe er die Menschenwürde missachtet, da er durch seine Gegenrechnung von Menschenleben die Passagiere instrumentalisiert habe, die aber nichtsdestotrotz genauso ein Recht auf Leben haben wie alle anderen.
Das Urteil fällt das Publikum mit einer Abstimmung über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten und damit über den Richterspruch.


StadtTheater Lahr La Bohème - Oper

01.12.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach vier Bilder aus Henri Murgers „Scènes de la vie de bohème“. Musik von Giacomo Puccini.

In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Ringen zwischen jugendlichen Zukunftsträumen und einer ernüchternd leeren Speisekammer. Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen; umgeben von einem Kreis junger Künstler:innen, die das Leben trotz Armut genießen, lieben, trennen und versöhnen sich die beiden – genauso wie Musetta und Marcello. Doch wie der flüchtige Glanz eines Winterabends am Kamin verblasst auch die gemeinsame Zukunft: Mimì ist unheilbar krank.
Den nostalgischen Ton des Librettos setzte der Komponist in eine oft üppig schwelgerische Partitur um, mit lyrischen Duetten und Ensembles. Ihm gelingt es mit feinster orchestraler Farbgebung, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe musikalisch einzufangen. Das Werk ist voller weltberühmter Melodien wie Rodolfos „Che gelida manina“ oder Mimìs „Mi chiamano Mimì“. Musettas Walzer sprüht vor koketter Lebensfreude. Die Kritiker sahen nach dem Erfolg von „La bohème“ in Puccini den legitimen Nachfolger Giuseppe Verdis. „Ich kennen niemanden, der das Paris um 1830 so gut beschrieben hat wie Puccini in >La bohème<“, schrieb Claude Debussy.

StadtTheater Lahr Der Club der toten Dichter

16.12.2026, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Basierend auf dem Film von Touchstone Pictures, geschrieben von Tom Schulman. Deutsche Fassung von Joern Hinkel und Tilman Raabke.

Tradition, Ehre, Disziplin, Exzellenz – das sind die vier Grundprinzipien, die seit jeher an der Welton Academy vermittelt werden. Doch mit dem Auftauchen des jungen Englischlehrers John Keating werden die starren Traditionen der Schüler des Jungeninternats plötzlich aufgebrochen. In seinem ungewöhnlichen Unterricht motiviert er die Schüler eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und den Glaubenssatz „Carpe Diem! Nutze den Tag!” zu verinnerlichen. Als sein Schüler Neil vom geheimnisvollen „Club der toten Dichter” erfährt, in dem Keating selbst einmal Mitglied war, beschließt er die Geheimgesellschaft wieder aufleben zu lassen.

Ursprünglich produziert durch die Classic Stage Company und mit besonderer Genehmigung von Adam Zotovich.

Die Aufführung von „Der Club der toten Dichter” erfolgt durch besondere Vereinbarung mit Concord Theatricals GmbH, namens und im Auftrag von Samuel French, Inc.

Regie: Lea Ralfs
Bühne und Kostüme: Ulrike Engelbrecht
Musikalische Leitung: Henrik Demcker
Dramaturgie: Stine Kegel

Copyright: G2 Baraniak

StadtTheater Lahr Viel Lärm um nichts

26.01.2027, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Komödie von William Shakespeare.
ENSEMBLE PERSONA in Koproduktion mit dem Stadttheater Schaffhausen (CH).

Meisterhaft balanciert Shakespeare in dieser so populären Komödie zwischen brillantem Wortwitz und emotionaler Tiefe. In einem schillernden Netz von Irrungen und Wirrungen stellt er - ohne je die Leichtigkeit seiner Erzählung zu verlieren - zentrale Fragen an unser Zusammenleben und so an die Herausforderungen von Beziehungen überhaupt.

»Viel Lärm um Nichts« ist mehr als nur ein turbulentes Verwirrspiel – es ist ein Spiegel der menschlichen Natur.

„...denn der Mensch ist ein schwindliges Geschöpf.“
BENEDIKT aus VIEL LÄRM UM NICHTS

Das ENSEMBLE PERSONA ist ein in München ansässiges, professionelles Ensemble freischaffender Theaterkünstler und -künstlerinnen, das mit seiner herausragenden Sprachbehandlung und seiner klaren, unprätentiösen Spielweise seine Überzeugung lebt: Den Reichtum an Lebensklugheit großer Texte in all seinen tiefsinnigen, poetischen und humorvollen Facetten für das Publikum verständlich und emotional berührend zu transportieren.

Copyright: Smone Haberland (1)

StadtTheater Lahr Man kann auch in die Höhe fallen

16.02.2027, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff.
Mutter und Sohn – eine Beziehung die seit jeher Menschen in unterschiedlichen Feldern beschäftigt.

Für viele ist die eigene Mutter ein Ort für Geborgenheit, Verständnis und Kindheit – so auch für Joachim Meyerhoff, der nach seinem Schlaganfall und dem missglückten Neustart in Berlin erneut vor den Scherben seines Lebens steht. Als sich dann noch ein Vorfall auf dem Geburtstag seines Sohnes ereignet, ist es für ihn klar – er muss zur Mama aufs Land.
Um seiner Krise zu entkommen und sich wieder der künstlerischen Arbeit als Autor zu widmen, zieht Meyerhoff kurzerhand zu seiner über 80-jährigen Mutter, um seinen neuen Roman zu verfassen. Die Begleitung der vitalen älteren Dame hebt die Beziehung zwischen Mutter und Sohn auf eine neue Ebene und führt in herzerwärmenden Anekdoten Meyerhoff und die Leser:innen heraus aus Zorn und Krisen.
Joachim Meyerhoff, gefeierter Schauspieler und Autor, ist für seine autobiografischen Werke bekannt. Mit dem sechsten Band der autobiografischen Romanreihe zeigt er mit „Man kann auch in die Höhe fallen“ erneut, wie nah Tragik und Komik beieinander liegen können. Seien Sie im Altonaer Theater dabei, wenn zwei Menschen große Geschichten aus ihrem Leben erzählen, die einen herzlich zum Lachen bringen und zugleich zum Nachdenken anregen.

Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
Regie: Lea Ralfs
Mit dem Ensemble des Altonaer Theaters

Copyright: Caren Detje

StadtTheater Lahr Und wenn wir alle zusammenziehen?

16.03.2027, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Heitere Komödie nach dem gleichnamigen französischen Spielfilm von Stéphane Robelin.
Originaltitel: Et si on vivait tous ensemble?

Fünf Menschen im fortgeschrittenen Alter gründen eine Wohngemeinschaft.
Claude, der ewige Liebhaber, Annie und Jean, sie bürgerlich angepasst, er noch immer politischer Aktivist, Jeanne und Albert, die Feministin und der Bonvivant. Sie wollen für einander da sein und so verhindern, dass jemand im Altersheim landet oder staatlicher Fürsorge anheim fällt. Zur Unterstützung heuern sie den jungen Ethnologiestudenten Dirk an. Die Protagonisten sind seit Jahrzehnten enge Freunde und kennen einander sehr gut. Dennoch lassen Spannungen nicht lange auf sich warten. Nicht nur, weil körperliche Gebrechen und die fortschreitendende Demenz eines der WG-Bewohner das Zusammenleben erschweren. Dirks Anwesenheit wird zudem wie ein Katalysator; streng gehütete Geheimnisse und verborgene Wünsche kommen ans Licht…
Ein warmherziger Blick auf ein durchaus nicht einfaches Thema, wie ihn so angenehm und leicht wohl nur ein französischer Autor zu liefern vermag. Den Zuschauern vermittelt das Stück einen hoffnungsvollen Ausblick auf Gestaltungsmöglichkeiten für das eigene Alter. Stéphane Robelins Film von 2011 ist großartig besetzt, unter anderem mit Jane Fonda, Geraldine Chaplin, Daniel Brühl und Pierre Richard.

Besetzung
Ursula Buschhorn: Jeanne
Michel Guillaume: Claude
Ursula Berlinghof: Annie
Thomas Henniger von Wallersbrunn: Albert, Ehemann von Jeanne
Sven Schöcker: Jean, Ehemann von Annie
Jonathan Parr: Dirk u.a.
Johanna Jacobi: Sophie, Maria, u.a.

Regie: Anna Determann

Copyright: Alvise-Predieri

StadtTheater Lahr Ich bin Astrid aus Småland

13.04.2027, 20:00 Uhr

Parktheater
Kaiserstraße 107
77933 Lahr
07821/950210

Astrid Lindgren. Die Geschichte einer großen Frau.
Mit eigens für das Stück geschriebener Live-Musik.

Im Pferdefuhrwerk-Zeitalter hat sie das Licht der Welt erblickt, und als ihr Vater starb, betrat der erste Mensch den Mond. Sie ist aufgewachsen in einer Welt ohne Telefon, Radio und Fernsehen. Und wurde zu einer Frau, die weltweit medial so präsent war, wie keine andere. Als sie geboren wurde, hatten Frauen noch kein Wahlrecht, Verheiratete standen unter der Vormundschaft ihres Ehemannes, und der gesellschaftliche Treffpunkt ihres Heimatorts Vimmerby war der Viehmarkt. Als sie starb, war die Welt eine andere, nach zwei Weltkriegen, der sexuellen Revolution und der Erfindung des Internets. Das Leben Astrid Lindgrens ist eine Projektionsfläche des 20. Jahrhunderts, und ihre Bücher spiegeln und begleiten es auf faszinierende Weise. Während aber die Welt sich in nie dagewesener Geschwindigkeit veränderte, vertreten die Protagonistinnen und Protagonisten ihrer Bücher die Werte, die sie zusammenhalten: Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Mio. Starke Kinderfiguren, die für Gerechtigkeit stehen, für Großzügigkeit, für Respekt. Aus Interviews, Zitaten und Briefen hat Martin Mühleis einen Bühnenmonolog über das Leben Astrid Lindgrens erarbeitet, die erste, von Astrid Lindgrens Familie autorisierte, Bühnen-Autobiographie. Eine konzentrierte, berührende und humorvolle Ich-Erzählung für eine Schauspielerin und vier Musiker. In diesem so humorvollen wie berührenden Theaterabend schlüpft Gesine Cukrowski in die Rolle der großen schwedischen Kinderbuch-Autorin und erzählt in einem mitreißenden Bühnenmonolog die Geschichte eines kleinen Bauernmädchens, das zu einer der einflussreichsten Frauen des vergangenen Jahrhunderts wurde.
Emotionales Schauspieler-Theater in der sagas-typischen Mischung aus Schauspiel, Lesung und Musik. Eine eigens für das Stück geschriebenen Live-Musik, die mit nordischen Themen spielt.
Ein auch optisch betörender Abend, in dem das Lichtdesign eingebunden ist in das auf den Bühnenhintergrund projizierte Bühnenbild.

Mit Gesine Cukrowski & Hennes Gäng*.

* „Hennes Gäng“ = schwedisch. Zu deutsch: „ihre Bande“. Dies ist der Name der Band um den musikalischen Leiter des sagas.ensembles, Libor Síma. Die Protagonisten dieses Programms sind also: Gesine Cukrowski und ihre Bande.

Copyright: Bayerische Staatsbibliothek_stern-Fotoarchiv_Cornelius Meffert __ Stefan Nimmesgern