Stadtmuseum Tonofenfabrik Lahr, Innenansicht, Ausstellung

Stadtmuseum Tonofenfabrik Sonderausstellungen

Ostern im Museum

TatSachen - Verbrechen und Strafe in der Lahrer Geschichte. VERLÄNGERT BIS 12. April 2026

Auf dem Plakat ist ein Absperrband zu sehen, dass sie etwa mittig in drei Reihen über das Bild zieht. darauf steht der Ausstellungstitel "Tatsachen. Verbrechen und Strafe in der Lahrer Geschichte". Ein gelbes Band am oberen Rand weist auf die Verlängerung hin.
Die TatSachen-Ausstellung wurde bis 12. April verlängert.
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Die Sonderausstellung beleuchtet das Thema „Verbrechen“ in der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Vielfältige und teils selten gezeigte Stücke aus Lahr und Umgebung sind hier zu sehen: von Henkersutensilien und Kriegswaffen bis hin zu Phantombildern und Polizeiuniformen.
„Tat-Sachen“ stehen dabei ebenso für die Gegenstände wie auch für die Fakten und Geschichten zu den gezeigten Fällen.
Die Ausstellung macht anschaulich, wie sehr das Verständnis von Recht und Unrecht dem Wandel der Zeit unterworfen war - und immer noch ist.

Gehen Sie selbst auf Spurensuche in der Tonofenfabrik!

Ab 06. Mai 2026: 500 Jahre SCHÜTZEN

Zu sehen ist ein Apfel mit einer Zielscheibe als Aufkleber, der an die Obstaufkleber Aufkleber im Supermarkt erinnert. Es ist ein Plakat zur Ausstellung "500 Jahre Schützen" des Stadtmuseums Lahr. Der Zeitraum ist von 06. Mai bis 20. September 2026.
Plakat zur Sonderausstellung "500 Jahre SCHÜTZEN"
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Das Schützenwesen in Lahr ist 500 Jahre alt. Die Ausstellung dazu befasst sich mit der Geschichte des Schützenwesens, erklärt, welche Rolle die Entwicklung von Waffen dabei spielt und gibt Einblicke in das moderne Sportschießen. Besuchende können sich außerdem im Zielschießen üben.

Rückblick

*museum**bähnle*
Stadtmuseum Lahr
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Als die schnaufende und rauchende Straßenbahn 1894 begann durch die Stadt zu rattern, war dies ein deutlicher Einschnitt in das gewohnte Alltagsleben. Doch als die augenzwinkernd „Entenköpfer“ genannte Lok in den 1950er-Jahren dem Autoverkehr nachgeben musste und ihre letzte Runde durch Lahr drehte, blickten viele mit Wehmut auf die Bähnle-Zeit zurück.

Sonderausstellung Chrysanthema Maria Dréa - La Fleur Poétique während der Chrysanthema 2025 in Lahr/Schwarzwald
Marie Dréa - Ausstellungsbild
Quelle: Marie Dréa

Die im Stadtmuseum präsentierten Zeichnungen vermitteln den kleinteiligen und detailreichen Aufbau, der in jeder einzelnen Blüte steckt und die unendliche Geduld beim Schaffensprozess der Werke. Für ungeduldige Menschen, wie Marie Dréa eine besondere Herausforderung.

Werbung für die Sonderausstellung Multi Kulti. Zu sehen sind neben den Ausstellungsinformationen eine gezeichnete Figur: die linke Hälfte stellt einen Germanen dar mit blonden längeren Haaren, Bart und Allatgskleidung, die rechte Hälfte ist ein römischer Legionär mit Helmbusch und Rüstung.
Ausstellungsplakat von "Multi Kulti am Oberrhein"
Quelle: Steffen Krauth, lautschrift

Römer, Germanen und die Gräber von Diersheim - eine Wanderausstellung zu den archäologischen Ausgrabungen von Diersheim Zu sehen waren Funde aus Gräbern des 1. Jahrhunderts n. Chr. aus Rheinau-Diersheim. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welchen kulturellen Hintergrund die Bestatteten hatten: waren es Römer, Germanen oder …? Die Ausstellung zeigt welche Kulturen am Oberrhein im 1. Jahrhundert n. Chr. aufeinandertrafen und wie bunt zusammengewürfelt diese Welt unter dem Einfluss des römischen Militärs war. Die Wanderausstellung wurde mit einer kleinen Erweiterung gezeigt, in der römerzeitliche Funde aus Lahr-Dinglingen aus dem 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr. zum Thema Multikulti präsentiert wurden.

*Jamm* *Museum*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

In der spannenden Ausstellung entdecken Sie, was der Stadtpark und Christian Wilhelm Jamm mit der Geschichte der Sklaverei, Zuckerproduktion und Kuba zu tun haben. Erleben Sie neue, der Öffentlichkeit wenig bekannte Aspekte der Geschichte Lahrs und deren gegenwärtige Bedeutung. Eine Ausstellung von Schülerinnen und Schüler der 9d des Scheffel-Gymnasiums.

*MUSE*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Die Fotoausstellung wurde anlässlich des 150. Geburtstages von Louise Ebert von der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte konzipiert. In rund 70 Bildern zeichnet die Ausstellung das Leben von Louise Ebert nach – der Frau des ersten demokratisch gewählten Staatsoberhauptes in der deutschen Geschichte. Gut zwei Jahre ihres Lebens verbrachte Louise Ebert in Lahr, hier erlebte sie vor 80 Jahren das Ende des Zweiten Weltkriegs.

*tabak*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Kaum ein Handelsgut hat für die Geschichte Lahrs eine solch wichtige Bedeutung, wie die rosablühende Tabakpflanze. Sie hat über Jahrhunderte das Bild der Stadt geprägt. Mit dieser Sonderausstellung sollen neben der Geschichte des Anbaus in Lahr auch Themen beleuchtet werden, die stark mit der Pflanzung, Verarbeitung und Vermarktung des Tabaks zusammenhängen.

*schwarzwald*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Wir blicken auf 150 Jahre Schwarzwaldverein Lahr e.V. Ursprünglich gegründet um Touristen die heimische Gastronomie näher zu bringen, steht der Schwarzwaldverein heute mehr denn je für Nachhaltigkeit, Naturschutz und Pflege der Kulturlandschaft. Die Ausstellung widmet sich ebenso der beeindruckenden Geschichte des Vereins, seinem Wirken in und für die Gesellschaft wie auch seiner Zukunftsfähigkeit.

*bausau*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Saubau oder Prachtbau! Das ästhetische Empfinden von Architektur löst immer wieder hitzige Diskussionen aus. Die „Bausau-Ausstellung“ widmet sich Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten, die in Lahr für Diskussionsstoff sorgten. Beleuchtet werden unter anderem der Storchenturm, das Stadtmühle-Areal (Q14), das Alte Rathaus, der Altenberg und die Tonofenfabrik.

Plakat zur Sonderausstellung #neuland. Ich, wir und Digitalisierung mit Öffnungszeiten und Kontaktdaten des Stadtmuseums Lahr
Plakat zur Sonderausstellung #neuland. Ich, wir und die Digitalisierung
Quelle: Stadtmuseum Lahr/ Jürgen X. Albrecht

Ein Leben ohne Smartphone und Internet? Für die meisten unvorstellbar. Das Digitale umgibt uns ständig in unserem Alltag. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns dessen immer bewusst sind. Die Ausstellung #neuland. Ich, wir und die Digitalisierung lädt mit interaktiven Angeboten und Exponaten zum Anfassen dazu ein, sich einzubringen und die eigene Haltung zu den Themen Identität, Kommunikation, Optimierung, Beziehungen und Wissen zu reflektieren. Wie soll unser Leben in der digitalen Gesellschaft aussehen? Und wie können wir diese Zukunft mitgestalten? Eine Ausstellung für Digital Natives und Analogliebhaber:innen, Digitalverfechter:innen, Kritiker:innen, Neugierige, Influencer:innen und Datenschützer:innen gleichermaßen.

*krellmann
Andreas Krellmann: Stadtgeschichte in Karikaturen
Quelle: Stadtmuseum Lahr

Immer nahbar, humorvoll oder pointiert – die Zeichnungen von Andreas Krellmann über Ereignisse in Lahr und dem im Umland begeistern jede Woche die Zeitungslesenden. Angefangen hatte es mit einer Karikatur über den Flugplatz Lahr, inzwischen haben hat seine Feder unzählige Themen verewigt. Für das Stadtmuseum Lahr sind die Karikaturen wunderbare zeitgeschichtliche Dokumente, die wichtige Themen, Persönlichkeiten, Geschichten, Anekdoten und den Zeitgeist und widerspiegeln. Nach über 30 Jahren und über 1.500 Zeichnungen ist es längst an der Zeit, das Wirken Krellmanns mit einer ersten eigenen Ausstellung zu würdigen. „Krellmann. Stadtgeschichte in Karikaturen und weitere grafische Arbeiten“ wurde von Andreas Krellmann selbst kuratiert und zeigt eine Auswahl von über 40, teils unveröffentlichte Zeichnungen sowie andere Arbeiten des Künstlers.

*feuerwehr*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

175 Jahre Feuerwehr in Lahr werden in der Sonderausstellung BRANDAKTUELL gewürdigt. Von der Brandschützerin zur Dienstleisterin - die Geschichte der Feuerwehr Stadt Lahr ist wechselvoll und spiegelt den Zeitgeist, der in der Gesellschaft herrscht, wieder. Neben historischen Dokumenten und Objekten u.a. aus dem ehemaligen Feuerwehrmuseum der Stadt Lahr, werden in der Ausstellung vor allem aktuelle Themen angesprochen und gezeigt, was passiert, wenn die Feuerwehr gerufen wird. Was tun, wenn´s brennt? Auch diese Frage wird in der Ausstellung beantwortet.

Plakat der Sonderausstellung
Quelle: Stadt Lahr

Zum Landesturnfest in Lahr widmet sich das Stadtmuseum dem Thema Turnen aus historischer Sicht. Wie eng die Entwicklung des Turnens und die Veränderungen in der Gesellschaft zusammenhängen, wird hier eindrücklich am Beispiel Lahrs aufgezeigt.

*eingemeindung*
Quelle: Stadtmuseum Lahr

1972 wurde die Stadt Lahr durch die Gemeindereform auf einen Schlag um sieben Ortsteile erweitert. Die Bürger von Hugsweier, Kippenheimweiler, Kuhbach, Langenwinkel, Mietersheim, Reichenbach und Sulz entschieden sich damals in einer Abstimmung für den Anschluss an die Stadt Lahr. Auch wenn die Abstimmungsergebnisse eindeutig waren, die Eingemeindung war mehr als ein nüchterner Verwaltungsakt. Im Gegenteil: Der Verlust der politischen Eigenständigkeit wurde teilweise auch emotional diskutiert.