Stadtmuseum Tonofenfabrik Lahr, Innenansicht, Ausstellung

Stadtmuseum Tonofenfabrik Sonderausstellungen

NEU! Maskenball

Auf dem Bild ist der Kopf eines jungen Mädchens im Alter von 18 Jahren zu sehen. Das Gemälde stammt aus dem 19. Jahrhundert. das Mädchen trägt kunstvoll gedrehte Locken, eine kleine hütchenartige Kopfbedeckung sowie eine blaue Perlenkette. Ihre Nase und ihr Mund sind mit einem Mund-Nasenschutz bedeckt, der farblich auf ihre Kleidung (blau mit weißem Rüschenrand)abgstimmt ist.
Wilhelmina Auguste Müller
Quelle: Stadt Lahr

Das Tragen von Masken gehört derzeit zum Alltag der Menschen. Die sogenannten Mund-Nasen-Bedeckungen sollen dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Die Künstlerinnen Simone Schneider (Texte) und Doris Volk (Bildgestaltung) haben sich gefragt, wie die Lahrerinnen und Lahrer auf unseren Gemälden auf die Corona-Pandemie und ihre Folgen reagiert hätten.

Was hat Ludwig Eichrodts Salateinkauf auf dem Wochenmarkt mit Corona zu tun? Wieso spielen für Apotheker Schnell Wochentage mit „G“ im Alltag eine besondere Rolle? Und könnte Geßlers Katze gar ein Super-Spreader in Zeiten von Corona sein? Welchen Einfluss Masken auf die Schönheit haben, erklärt uns Fräulein Müller.

In der aktuellen Sonderausstellung „Maskenball“ wurden Personen verschiedener Gemälde aus der Dauerausstellung mit individuellen, handgemachten und bemalten Papiermasken versehen. Jedem Kopf ist eine Sprechblase zugeordnet. In diesen finden sich teils typische, teils nicht ganz ernstgemeinte Kommentare, Meinungen und Aussagen zur Corona-Zeit. Sie sind dem Alter, Geschlecht, Beruf oder Charakter den Personen gemäß zugeordnet. Dargestellt werden Friedrich I, Ludwig Eichrodt, Wilhelmina Auguste Müller, Emma Müller, Maria Elisabetha Müller, Karl-Friedrich Müller, Hans-Martin Schnell, Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Friedrich Geßler.

Uns interessiert auch die Meinung unserer Besucherinnen und Besucher: Mithilfe selbstklebender Sprechblasen hat jeder die Möglichkeit seine Meinung über das Maskentragen oder die Corona-Situation kundzutun.

 

Kurzführungen durch die Sonderausstellung

Mittwoch,     01. Juli 2020, 12:10 Uhr
Donnerstag, 02. Juli 2020. 12:10 Uhr

Lahr im Sucher. Fotografien aus den 60er Jahren

Das Bild zeigt ein Eckhaus. Es ist ein Schaufenster zu erkennen, in welchem ein Schild mit der Aufschrift Foto-Dieterle hängt.
Das Geschäft "Foto Dieterle" in der Lotzbeckstraße
Quelle: Rolf Dieterle

Über Jahrzehnte hinweg haben Eugen und Rolf Dieterle für die Tageszeitung die Ereignisse in der Stadt mit ihrer Kamera dokumentiert. Tausende von Negativen befinden sich als Nachlass der beiden Fotografen im Stadtarchiv. Wie sich Lahr in den 1960er Jahren entwickelt hat und welche Ereignisse die Menschen bewegt haben, zeigt diese Ausstellung mit zeitgenössischen Schwarz-Weiß-Bildern aus der Sammlung Dieterle.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Tonofenfabrik Stadtmuseum Lahr e.V.

 

Begleitprogramm:

Sonntag, 13. September 2020, 11:30 Uhr
Vernissage

Mittwoch, 1. Oktober 2020, 12:10 Uhr
Kurzführung: Lahr im Sucher. Lieblingsbilder der Ausstellungsmacher.

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 12:10 Uhr
Kurzführung: Lahr im Sucher. Lieblingsbilder der Ausstellungsmacher.

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 12:10 Uhr
Kurzführung: Lahr im Sucher. Lieblingsbilder der Ausstellungsmacher.

Mittwoch, 4. November 2020
Kurzführung: Zeitzeugen berichten über die 60er Jahre in Lahr.

Donnerstag, 5. November 2020
Kurzführung: Zeitzeugen berichten über die 60er Jahre in Lahr.

Sonntag, 27. September 2020, 14:30 Uhr
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung "Lahr im Sucher"

Schmink-Workshop "Diva der 60er-Jahre" mit vintage me, Rheinhausen:
Termin wird noch bekannt gegeben
Kostebn: 65 Euro pro Person, inkl. Fotoshooting
Dauer: 4 Stunden

Foyergespräche
Termine werden noch bekannt gegeben

Wer war „Stroh“? Werkbetrachtung Otto Heinrich Strohmeyers

Das Stadtmuseum zeigt zahlreiche Werke des verstorbenen Architekten, Künstlers und Grafikers Otto Heinrich Strohmeyer. Skulpturen, Zeichnungen, Modelle und musikalische Anordnungen zeigen die vielfältige Schaffenskraft des Mannes, der in Lahr geboren wurde und als Architekt unter anderem Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufbaute.

Das Begleitprogramm wird separat bekannt gegeben.

20 Jahre L’art pour Lahr: Leser-Produktkunst

Zum Jubiläum findet die Produktkunstausstellung der Künstlervereinigung sowohl in der Galerie L’art pour Lahr in der Obertorstraße als auch im Stadtmuseum statt. Ausgangsmaterial der Produktkunst ist in diesem Jahr das Verpackungsmaterial der Lahrer Firma Leser.

In Zusammenarbeit mit L’art pour Lahr